Was macht ein Fachbetrieb für Badsanierung?
- Planung und Komplettsanierung des Badezimmers
- Einbau und Austausch von Bad- und Sanitärobjekten
- Bodengleiche Duschen und barrierefreie Bäder
- Fliesenarbeiten, Abdichtung und Vorwandinstallation
- Elektroarbeiten, Beleuchtung und Lüftung im Bad
- Teilrenovierung: Wanne zu Dusche, neue Fugen, neue Armaturen
Wann Sie einen Fachbetrieb brauchen
- Das Bad ist in die Jahre gekommen oder unpraktisch geschnitten
- Fliesen und Leitungen sind alt, es gibt Feuchteschäden
- Sie möchten barrierefrei und altersgerecht wohnen
- Sie haben eine Wohnung gekauft und sanieren vor dem Einzug
Fragen vor der Beauftragung
Diese Fragen helfen beim Vergleich der Angebote:
- Seit wann gibt es Ihren Betrieb, und haben Sie Referenzen für ähnliche Aufträge?
- Haben Sie eine Betriebshaftpflichtversicherung?
- Koordinieren Sie alle Gewerke, und wer ist mein Ansprechpartner?
- Wie lange wird das Bad nicht nutzbar sein?
- Sind Anfahrt, Material und Entsorgung im Angebot enthalten?
- Wann können Sie beginnen, und wie lange dauern die Arbeiten?
Mehr dazu: Handwerker prüfen.
Was den Preis beeinflusst
Jeder Auftrag ist anders. Diese Faktoren bestimmen den Preis am stärksten:
- Größe des Bades und Umfang (Teil- oder Komplettsanierung)
- Ausstattung: Sanitärobjekte, Armaturen, Fliesen
- Versetzen von Anschlüssen, Vorwandinstallation, bodengleiche Dusche
- Rückbau, Entsorgung und Zustand der alten Leitungen
Verlässlich wird es erst mit mehreren detaillierten Angeboten für dieselbe Leistung. Siehe Angebote verstehen und vergleichen. Tipp: Die Arbeitskosten können Sie nach § 35a EStG zum Teil von der Steuer absetzen.
Profi-Tipps
- Planen Sie eine Ersatzlösung für die Bauzeit ein, besonders wenn es nur ein Bad gibt.
- Bodengleiche Duschen brauchen Gefälle und Aufbauhöhe: Klären Sie früh, ob das möglich ist.
- Denken Sie an die Zukunft: Breitere Türen und Haltegriff-Verstärkungen kosten beim Umbau wenig.
Weitere Tipps finden Sie im Ratgeber-Blog.
Vorschriften und Hinweise
Für den altersgerechten Umbau gibt es je nach Situation Zuschüsse: Die Pflegekasse kann bei anerkanntem Pflegegrad wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bezuschussen (§ 40 Abs. 4 SGB XI, derzeit bis zu 4.180 € je Maßnahme). Auch KfW-Programme zur Barrierereduzierung gab es immer wieder, abhängig von verfügbaren Haushaltsmitteln. Anträge müssen vor Beginn der Arbeiten gestellt werden.
Zuletzt aktualisiert: 15. Oktober 2026