Was macht ein Fachbetrieb für Trockenbau?
- Aufbau von Trockenbauwänden und Vorsatzschalen
- Abhängen von Decken, auch mit integrierter Beleuchtung
- Dachausbau mit Dämmung und Verkleidung
- Schallschutz und Schalldämmung
- Verkleidung von Rohren, Installationen und Vorwänden im Bad
- Spachteln und Schleifen bis zur gewünschten Oberflächenqualität
Wann Sie einen Fachbetrieb brauchen
- Sie möchten ein großes Zimmer in zwei Räume teilen
- Das Dachgeschoss soll Wohnraum werden
- Hellhörige Wände oder Decken stören
- Leitungen sollen hinter einer Verkleidung verschwinden
Fragen vor der Beauftragung
Diese Fragen helfen beim Vergleich der Angebote:
- Seit wann gibt es Ihren Betrieb, und haben Sie Referenzen für ähnliche Aufträge?
- Haben Sie eine Betriebshaftpflichtversicherung?
- Welche Qualitätsstufe der Spachtelung (Q1 bis Q4) ist im Angebot vorgesehen?
- Welche Platten verwenden Sie in Feuchträumen oder für Brandschutz?
- Sind Anfahrt, Material und Entsorgung im Angebot enthalten?
- Wann können Sie beginnen, und wie lange dauern die Arbeiten?
Mehr dazu: Handwerker prüfen.
Was den Preis beeinflusst
Jeder Auftrag ist anders. Diese Faktoren bestimmen den Preis am stärksten:
- Wandfläche bzw. Deckenfläche und Raumhöhe
- Art der Platten und Dämmung (Schallschutz, Feuchtraum, Brandschutz)
- Türöffnungen, Revisionsklappen, Einbaustrahler
- Spachtelqualität und Malerarbeiten danach
Verlässlich wird es erst mit mehreren detaillierten Angeboten für dieselbe Leistung. Siehe Angebote verstehen und vergleichen. Tipp: Die Arbeitskosten können Sie nach § 35a EStG zum Teil von der Steuer absetzen.
Profi-Tipps
- Planen Sie Steckdosen und Leitungen in neuen Wänden mit dem Elektriker, bevor die zweite Plattenlage kommt.
- Für Hängeschränke oder Waschtische Verstärkungen in die Ständerwand einbauen lassen.
- Eine Mineralwolle-Füllung verbessert den Schallschutz einer Trennwand deutlich.
Weitere Tipps finden Sie im Ratgeber-Blog.
Vorschriften und Hinweise
Trockenbau ist kein eigenes zulassungspflichtiges Handwerk; ihn übernehmen Trockenbaufirmen, Stuckateure, Zimmerer oder Innenausbauer. Fragen Sie nach Referenzen. Beim Dachausbau zu Wohnraum sind Brandschutz, Rettungswege, Mindestraumhöhen und Wärmeschutz zu beachten; je nach Landesbauordnung ist eine Baugenehmigung nötig. In Mietwohnungen brauchen Sie für bauliche Veränderungen die Zustimmung des Vermieters.
Zuletzt aktualisiert: 15. Oktober 2026