Was macht ein Fachbetrieb für Pflasterarbeiten?
- Pflastern von Terrassen, Wegen und Einfahrten
- Bau von Terrassen mit Platten, Naturstein oder Holz
- Anlegen und Ausbessern von Gartenwegen
- Bagger- und Erdarbeiten, Unterbau und Tragschicht
- Entwässerung, Rinnen und Versickerung
- Randsteine, Stufen und Mauern
Wann Sie einen Fachbetrieb brauchen
- Das alte Pflaster ist abgesackt oder hat Spurrillen
- Unkraut wächst durch Fugen und Platten wackeln
- Sie möchten eine neue Terrasse oder Stellplätze
- Regenwasser steht auf der Fläche
Fragen vor der Beauftragung
Diese Fragen helfen beim Vergleich der Angebote:
- Seit wann gibt es Ihren Betrieb, und haben Sie Referenzen für ähnliche Aufträge?
- Haben Sie eine Betriebshaftpflichtversicherung?
- Wie dick wird die Tragschicht, und welches Gefälle ist geplant?
- Ist versickerungsfähiges Pflaster möglich, und senkt das meine Abwassergebühren?
- Sind Anfahrt, Material und Entsorgung im Angebot enthalten?
- Wann können Sie beginnen, und wie lange dauern die Arbeiten?
Mehr dazu: Handwerker prüfen.
Was den Preis beeinflusst
Jeder Auftrag ist anders. Diese Faktoren bestimmen den Preis am stärksten:
- Fläche und Belastung (Gehweg oder befahrbare Einfahrt)
- Pflastermaterial (Beton, Naturstein, Klinker) und Verlegemuster
- Aushub, Unterbau, Entsorgung des alten Belags
- Randeinfassung, Entwässerung und Stufen
Verlässlich wird es erst mit mehreren detaillierten Angeboten für dieselbe Leistung. Siehe Angebote verstehen und vergleichen. Tipp: Die Arbeitskosten können Sie nach § 35a EStG zum Teil von der Steuer absetzen.
Profi-Tipps
- Für befahrene Flächen braucht es einen deutlich stärkeren Unterbau als für Gartenwege.
- Versickerungsfähiges Pflaster entlastet die Kanalisation und kann Gebühren sparen.
- Fugen mit Fugensand nachfüllen hält Pflaster stabil und hemmt Unkraut.
Weitere Tipps finden Sie im Ratgeber-Blog.
Vorschriften und Hinweise
Viele Kommunen erheben eine gesplittete Abwassergebühr: Für versiegelte Flächen, deren Regenwasser in den Kanal fließt, zahlen Sie eine Niederschlagswassergebühr. Bebauungspläne und Landesbauordnungen können vorschreiben, wie viel Grundstücksfläche versiegelt werden darf. Für Grundstückszufahrten über den Gehweg brauchen Sie in der Regel eine Genehmigung der Gemeinde.
Zuletzt aktualisiert: 15. Oktober 2026